Stimmig.
Schabbat Schalom. Nachdem der Liebste Ijob uns ein herrliches Mahl aus Fisch, Kartoffeln und Gemüse gezaubertkocht hat und wir uns gesättigt auf dem Sofa niederlassen konnten, machte sich Schabbatstimmung breit.
Ihr wollt wissen, wie sich Schabbatstimmung anfühlt? Nun, aus der Sicht von Ijob ist der Erev Schabbat so gut wie immer fröhlich und besonders (ähnlich wie die restlichen 364 Tage seines Jahres, denn er ist von Natur aus ein freudiger Mensch, aber der Schabbat ist doch noch anders besonders für ihn). Hadassah ist durchaus auch ein fröhlicher Mensch und doch wird ihre Freude manchmal getrübt. Deshalb ist die Schabbatstimmung bei ihr mal bedächtig, mal ausgelassen, dann wieder nachdenklich oder einfach nur aufatmend.
Chanukka ist ein schönes Fest, mit einem besonderen historischen Ereignis im Hintergrund. Und doch fragen wir uns, als junges Paar, das nur nach der Torah leben will, wieso man zu den sieben Armen der Menorah noch zwei hat hinzufügen müssen, um Chanukka zu feiern? Auf unserem Regal steht eine wunderschöne Channukia (das Design ist in dem Stil des Kerzenhalters im Bild gehalten)
aus echtem Silber, die wir zu unserer Hochzeit geschenkt bekommen haben. Und doch sträubt sich etwas in uns. Schade, dass den Menschen oft das nicht genug ist, was unser Schöpfer uns gibt. Er gibt uns sieben Feste und jede Woche einen Festtag dazu. Deshalb streben wir auch nicht danach, Chanukka zu einer Art jüdischen Weihnachten zu machen. Das passt einfach nicht zusammen. Und so brennt unsere silberne Chanukkia in diesem Jahr nicht, mal sehen was das nächste Jahr bringt. Vielleicht ja einen längeren Aufenthalt in Israel? …
… Träumen ist erlaubt. Auch und gerade am Schabbat. Also: Schabbat Schalom! Und Chag Sameach an alle Chanukkafeiernden!
Übrigens: uns fehlt auch das Öl für den Chanukkaleuchter, denn er hat keine Kerzenhalterungen, sondern Öffnungen, die mit Öl zu füllen sind. Und an einem Henkel hängt ein kleiner Ölbehälter, um diese Öffnungen mit Öl zu füllen. Und dieses anzuzünden.
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