Gemeinsam.

Verfasst 18. Dezember 2009 von lebensweg
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Die vergangene Woche war gefüllt mit Arbeit, Alltag und Abwasch (wir besitzen keine Spülmaschine, sind uns aber immer wortlos einig, wer als nächstes das Spülen übernimmt). Gerade in diesen Tagen haben wir unserem Elohim immer wieder voll Dankbarkeit dafür danken können, wie und dass wir zueinander gefunden haben. Wir ergänzen einander wunderbar.

Während der Schnee draußen die Welt in ein einziges großes weiches weißes Feld verwandelt, haben wir es uns bei Kerzenlicht und Spinatnudeln mit Paprikahackfleischsoße gemütlich gemacht. Ein heimeliges Fleckchen auf dieser großen, weiten Welt inmitten der Kälte außerhalb diesen Ortes. Unser Zuhause ist unsere Oase.

Dank sei unserem Vater im Himmel, dass Er unser Fundament ist.

Erholsam.

Verfasst 12. Dezember 2009 von lebensweg
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Ruhe und Frieden. Sobald der Morgen des Schabbat heraufzieht, atmen wir noch einmal tief auf und beginnen den Tag. In Ruhe und Frieden.

Nach dem ausgiebigen Frühstück brachten wir mit der Gitarre und unseren Stimmen unserem Elohim Lobpreis dar. Die Schechinah war da und wir konnten alle Sorgen, Gedanken und Ungewisses zurücklassen und uns einfach in IHM freuen. Anschließend lasen wir den Torah- und Prophetenabschnitt.

http://www.hebcal.com/sedrot/vayeshev.html

Seit Jahrhunderten werden diese Abschnitte in einem Kreislauf gelesen. Und jedesmal eröffnen sich beim Lesen neue Blickwinkel und Gedanken. Lebendiger Glaube ist uns sehr wichtig. Und genau deshalb folgte danach einige Zeit des Gebets, der Fürbitte und dem Austausch mit unserem himmlischen Abba.

Wenn die Menschheit die Besonderheit des biblischen Schabbats kennen und (wichtig!) leben würde und den Lebensweg mit dem Schöpfer gehen würde, es gäbe viel weniger ausgebrannte und kranke Menschen. Davon sind wir überzeugt.

In diesem Sinne: In der Ruhe liegt die Kraft.

Stimmig.

Verfasst 11. Dezember 2009 von lebensweg
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Schabbat Schalom. Nachdem der Liebste Ijob uns ein herrliches Mahl aus Fisch, Kartoffeln und Gemüse gezaubertkocht hat und wir uns gesättigt auf dem Sofa niederlassen konnten, machte sich Schabbatstimmung breit.

Ihr wollt wissen, wie sich Schabbatstimmung anfühlt? Nun, aus der Sicht von Ijob ist der Erev Schabbat so gut wie immer fröhlich und besonders (ähnlich wie die restlichen 364 Tage seines Jahres, denn er ist von Natur aus ein freudiger Mensch, aber der Schabbat ist doch noch anders besonders für ihn). Hadassah ist durchaus auch ein fröhlicher Mensch und doch wird ihre Freude manchmal getrübt. Deshalb ist die Schabbatstimmung bei ihr mal bedächtig, mal ausgelassen, dann wieder nachdenklich oder einfach nur aufatmend.

Chanukka ist ein schönes Fest, mit einem besonderen historischen Ereignis im Hintergrund. Und doch fragen wir uns, als junges Paar, das nur nach der Torah leben will, wieso man zu den sieben Armen der Menorah noch zwei hat hinzufügen müssen, um Chanukka zu feiern? Auf unserem Regal steht eine wunderschöne Channukia (das Design ist in dem Stil des Kerzenhalters im Bild gehalten) aus echtem Silber, die wir zu unserer Hochzeit geschenkt bekommen haben. Und doch sträubt sich etwas in uns. Schade, dass den Menschen oft das nicht genug ist, was unser Schöpfer uns gibt. Er gibt uns sieben Feste und jede Woche einen Festtag dazu. Deshalb streben wir auch nicht danach, Chanukka zu einer Art jüdischen Weihnachten zu machen. Das passt einfach nicht zusammen. Und so brennt unsere silberne Chanukkia in diesem Jahr nicht, mal sehen was das nächste Jahr bringt. Vielleicht ja einen längeren Aufenthalt in Israel? …

… Träumen ist erlaubt. Auch und gerade am Schabbat. Also: Schabbat Schalom! Und Chag Sameach an alle Chanukkafeiernden!

Übrigens: uns fehlt auch das Öl für den Chanukkaleuchter, denn er hat keine Kerzenhalterungen, sondern Öffnungen, die mit Öl zu füllen sind. Und an einem Henkel hängt ein kleiner Ölbehälter, um diese Öffnungen mit Öl zu füllen. Und dieses anzuzünden.

Erleuchtet.

Verfasst 9. Dezember 2009 von lebensweg
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Jeden Tag aufs Neue dürfen wir erfahren, wie gut El Elyon zu uns ist. In der letzten Zeit mussten wir einige schwierige Entscheidungen treffen, die zu unsicheren Situationen geführt haben. Und doch- gerade wenn man glaubt, dass der tiefste Punkt erreicht ist- kommt ein Lichtblick. Oder ein Scheinwerferlicht, um uns wieder den Weg zu leuchten.

Als wenn es so geplant wäre, haben wir vor einiger Zeit zwei Gutscheine für je einen Cocktail geschenkt bekommen. Bevor wir an der Sonderbar ankamen, erreichten uns zwei gute Nachrichten. An diesen durften wir uns dann erfreuen. Trotz mancher Hindernisse- seien sie große oder kleine Steine- geht es voran.

In diesem Sinne: auf gehts, wir gehen weiter mit HaShem.

Glaubwürdig.

Verfasst 8. Dezember 2009 von lebensweg
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Lebensweg besteht aus Hadassah und Ijob. Ijob kann wunderbar reden, erklären und ist immer mit dem Herzen dabei. Hadassah schreibt gern, formuliert Sätze und bringt Geschichten zu Papier.. oder in diesem Fall auf den Blog. Gemeinsam starten wir nun einen Blog, um euch von dem zu erzählen, was unsere Herzen mit Leben erfüllt und uns beide miteinander verbindet: unseren Glauben.


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